Filmdosimeter

(Personendosimeter)

Beschreibung und Anwendung:

Das Filmdosimeter dient zum Registrieren der aufgenommenen Körperdosis. Es ist somit Urkunde und Nachweis einer Strahlenbelastung und evtl. daraus resultierender Folgeschäden. Die Filmplakette nimmt die Strahlung auf (wie Kilometerzähler) und kann nach dem Einsatz bei der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung Oberschleißheim ausgewertet werden. Die Plakette wird außen am Mann getragen und muß auf jeden Fall nach dem Einsatz dem jeweiligen Träger zugeordnet werden können.

Technische Informationen:

Die Filmplakette enthält zwei strahlungsempfindliche Filme (je ein Film für weiche und harte Strahlung in einer gemeinsamen Umhüllung). Sie wird in einer Kunststoffkassette mit eingepaßten, verschiedenartigen Filtern (Alu, Kupfer, Blei) untergebracht. Durch diese Filter tritt bei Bestrahlung eine unterschiedliche Schwärzung der Filme ein, so kann die aufgenommene Dosis ermittelt werden. Der Meßbereich geht von 0 bis 10 Sv. Die Filmplakette muß jährlich oder nach Übungen und Einsätzen ausgetauscht / ausgewertet werden.

Richtgrenzwerte der Feuerwehren:

5 mSv/Jahr bei Ausbildungen

15 mSv/Jahr bei Einsätzen zum Schutz von Sachwerten

100 mSv/Einsatz und Jahr zur Abwehr einer Gefahr für Personen oder zur Verhinderung einer wesentlichen Schadensausweitung

250 mSv/Einsatz und Leben zur Rettung von Menschenleben