Rauchmelder

… retten Leben!

Rauchmelder als Lebensretter

Rund 400 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Die meisten dieser Brandtoten sterben an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.

Prüfen Sie den Bestand in Ihrem Wohnbereich! Ggf.  Rauchwarnmelder nachzurüsten. Sofort. Für unter 100 Euro können Sie Ihr Leben und das Ihrer Familie schützen.

 

Artikel 46 der Bayerischen Bauordnung  Absatz 4:

"In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen waren verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.“

Die wichtigsten Punkte zum Thema Rauchmelder

Für den Mindestschutz rüsten Sie Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure mit Rauchmeldern aus. Statten Sie auch Räume, die nur gelegentlich zum Schlafen genutzt werden, mit Rauchwarnmeldern aus. In Einfamilienhäusern gehört auch ein Rauchwarnmelder auf der obersten Ebene des Treppenhauses dazu.

  • Rauchmelder immer an der Zimmerdecke montieren – weil der Rauch nach oben steigt.
  • In Räumen, in denen starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (z.B. Bad oder Küche) sollten keine Rauchmelder installiert werden, sie neigen zu Falschauslösungen.
  • Rauchmelder möglichst in der Mitte des Raumes oder Flurs anbringen.
  • Halten Sie ein Mindestabstand von 50 cm zu Wänden, Raumteilern und sonstigen Hindernissen ein.
  • Rauchmelder müssen immer in einer waagerechten Position angebracht sein.
  • Installieren Sie Rauchmelder nicht in der Nähe von Luftschächten und starker Zugluft. Dadurch könnte der Rauch vom Gerät weggeleitet werden und somit ein Auslösen des Alarms verhindern werden.
  • Rauchmelder dürfen nicht überklebt, überstrichen oder anderweitig abgedeckt werden.

Ansprechpartner zum Thema

Die unter anderem vom Deutschen Feuerwehr Verbund und Bundesverband für Sicherheitstechnik betriebene Seite rauchmelder-lebensretter informiert Sie ausführlich, werbefreie und neutrale über das Thema Rauchmelder.

Dort erfahren Sie alles über:

Bei weitern Fragen zum Thema wenden Sie sich gerne auch an die Freiwillige Feuerwehr Pöring.

Rauchmelder warten und rechtzeitig austauschen

"Rauchmelder muss man mindestens einmal im Jahr warten und nach zehn Jahren austauschen."

So warten Sie Rauchmelder:

Befreien Sie sämtliche Öffnungen des Geräts von Staub. Nur wenn die Öffnungen sauber sind, kann Rauch ungehindert eindringen und Alarm auslösen. Zusätzlich muss man die Prüftaste am Rauchmelder drücken. Wenn er nach wenigen Sekunden keinen Ton von sich gibt, dann ist seine Funktion gestört. Wenn ein Batteriewechsel nichts hilft, müssen Sie den Rauchmelder austauschen.

Wenn der Rauchmelder mit einem wiederkehrenden Piepton signalisiert, dass die Baterie schwach ist, wechseln Sie diese bitte sofort aus. Verwenden Sie nur Batterien, die der Hersteller empfiehlt. Sonst kann die Funktion des Gerätes beeinflusst werden. Bei einer fest eingebauten Batterie, muss der ganze Rauchmelder ersetzt werden.

Überprüfen Sie bei der jährlichen Überprüfung auch, ob die Rauchmelder noch am richtigen Platz hängen. Im Umkreis von einem halben Meter dürfen sich keine Wände, Raumteiler, Möbel oder sonstige Hindernisse befinden, die das Eindringen von Rauch behindern könnten.

Tauschen Sie Rauchmelder spätestens nach zehn Jahren aus. Durch Staub aus der Umgebungsluft kann sich im Laufe der Jahre die Leistungsfähigkeit des Melders herabsetzen.